Über mich

Foto by Johanna Saxen

Yoga war für mich anfangs ein rein physisches Workout. Im Laufe der Jahre beeinflusste mich Yoga jedoch immer mehr und wurde zu einer meiner Leidenschaften. Nicht nur körperlich merkte ich Veränderungen, sondern auch abseits der Matte wurde ich achtsamer, toleranter und ausgeglichener.

Im August 2017 habe ich meinen Vollzeitjob recht spontan gekündigt. Vor allem, weil ich mich in Zukunft nicht 42 Stunden in der Woche grösstenteils am Computer sitzend sah. Obwohl das Gehalt gut war und ich jeden Monat recht viel sparen konnte, hatten das Geld und die Aufgabe für mich nicht mehr genügend Reiz, um mich in einem wirklich super Team zu halten. Der Plan begann sich zu formen, eine Teilzeitstelle zu suchen, die Spass macht und meine Fixkosten deckt. Und nebenbei noch etwas zu tun, was mir Abwechslung bietet und im besten Fall Sinn macht.

Ursprünglich entschied ich mich, eine Yogalehrer-Ausbildung zu machen, weil ich nach 4 Jahren Yoga meine eigene Praxis vertiefen wollte. Und vor allem, um mich mit mir selbst auseinander zu setzen. Ich dachte, ein Punkt im Leben, an dem man alles machen kann, wär’ dazu eine gute Gelegenheit. Ich entschied mich für die Ausbildung bei der hervorragenden Yogaschule Satya Loka im wunderschönen AlpenRetreat in Tirol. Nach 30 Tagen und mit Zertifikat in der Tasche wusste ich schon, dass die Prüfung nicht die letzte Klasse gewesen sein wird, die ich unterrichte.

Zurück in Zürich übte ich an Freunden in meinem Wohnzimmer. Danke an dieser Stelle an meine „Guinea Pigs“, ich bin für euer Vertrauen sehr dankbar! Zudem vertrat ich ein paar Klassen meiner Lehrerinnen, sammelte Selbstvertrauen und gutes Feedback und entschloss mich, mein Yoga in die grosse weite Welt hinauszutragen.

Ich möchte mich bei meinen Lehrerinnen Nora und Irina, sowie allen anderen Lehrern und Lehrerinnen, mit denen ich im Laufe der Jahre praktizieren durfte, bedanken. Und natürlich einen grossen Dank an die wundervolle Ra Lalita Dasi vom der Yogaschule Satya Loka, die mir traditionell tantrisches Yoga auf eine verständliche, bodenständige, lustige und spannene Art und Weise beigebracht hat.